Wer nicht spielt kann nicht gewinnen

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Männer - Bezirksliga B

 

04.11.2012

 
TV Mainzlar - MSG Linden   36:18 (17:6)

 

 
(CS) Mit einem beeindruckenden 36:18 hat die 2.Männermannschaft am vergangenen Sonntag das erste 4-Punktespiel in dieser Saison für sich entschieden. Gegen den punktlosen Tabellenvorletzten MSG Linden zeigte man eine engagierte und gute Leistung.
 
Nach drei Niederlagen in Folge war das der erhoffte Befreiungsschlag gegen einen schwachen Gegner aus Linden.
 
Die Ausgangslage vor dem Spiel gestaltete sich wie folgt…
 
Durch die Niederlage in Wettenberg rangierte man am Sonntag noch auf dem vorletzten Rang. Die MSG stand punktelos noch einen Platz vor dem Schlusslicht Aßlar. Mit einem Sieg wäre man den Abstiegsplätzen bis auf 6 Punkte enteilt. Bei einer Niederlage jedoch würde man mitten in den Abstiegskampf hineinschlittern.
 
Jedoch waren die 0 Punkte die Linden bis zum Sonntag hatte auch genau die Ausbeute, die der TVM in den letzten vier Jahren gegen den „Angstgegner“ verbuchen konnte. Dabei spielte keiner Rolle mit welchem Trainer oder mit welcher Mannschaft man antrat, gegen Linden gab es zuletzt nichts zu holen.
 
Personell musste Trainer Marc Steinert nur wenig ändern. Jens Wagner musste krankheitsbedingt aussetzen und der erst zurückgekehrte Markus Fritscher war aus privaten Gründen verhindert. Dafür rückte Rene Daszszyk wieder zurück ins Team.
 
Bereits von Beginn an merkte man dass der TV Mainzlar auf Wiedergutmachung aus war nachdem man in Wettenberg eine bodenlos schlechte Leistung zeigte.
 
Marco Kern konnte gleich zweimal aus dem Rückraum einnetzen, etwas was die Abwehr der Gäste dazu zwang früher die Rückraumspieler raus zu rücken. Das wiederrum gab den Kreisläufern der Gastgeber wieder entsprechend Raum den diese auch prompt nutzten.
 
Schnell konnte der TVM mit 5:0 in Führung gehen (6min) und man merkte, dass an diesem Tag eine ganze andere Mannschaft auf dem Platz stand als noch vor einer Woche.
 
Für das erste emotionale Highlight sorgte „emotional Leader“ Sascha Schmidt als er sich mit einer unnachahmlichen Eleganz nach einem freien Ball schmiss und diesen schließlich für seine Mannschaft sicherte. Eine Aktion die die ganze Halle zum kochen brachte.
 
In der Folgezeit entwickelte sich eine einseitige Partie was auch zum großen Teil an der schwachen Deckung der Lindener lag. Oftmals reichten einfache Stoßbewegungen oder Spielverlagerungen um die Abwehr auszuhebeln oder zu einfachen Toren von außen und vom Kreis zu kommen.
 
Die einzige schwache Phase die sich der TVM in der ersten Halbzeit erlaubte geschah zwischen Minute 24 und 30 als man zu hektisch agierte und nicht mehr die klaren Aktionen im Angriff zeigte.
 
Dennoch ging man mit einer 17:6 Führung in die Kabine.
 
Trotz der klaren Führung wurde von Seiten des Trainerduos Steinert/Felde immer wieder angemahnt das Spiel nicht auf die leichte Schulter zu nehmen. Zu frisch waren die Erinnerungen an Aßlar wo man 10 Minuten vor Schluss beinahe noch eine 9 Tore Führung aus der Hand gegeben hätte.
 
Und doch stellte sich bei den Gastgebern ein gewisser Schlendrian ein. In der Abwehr wurde nicht mehr konsequent verteidigt was den Gästen zu einfachen Toren aus dem Rückraum verhalf.
 
Auch im Angriff versuchte man es zu sehr über Einzelaktionen ohne ein flüssiges Spiel zu kreieren. Es ist wohl auch der Schwäche des Gegners und des Vorsprungs geschuldet, dass diese Schwächephase des TV ungenutzt blieb und das Spiel beim Stand von 28:17 nach 45 Minuten entschieden war.
 
Einen Guten Tag erwischte hier vor allem Daniel Baldauf, der mit geschickten Pässen und seinem guten 1 gegen 1 verhalten sowohl seine Nebenläute als auch sich selbst in gute Schusspositionen brachte. Auch Jannis Althen sei erwähnt der von rechts außen gleich 4 Tore am Stück erzielte.
 
Das die Mainzlarer an diesem Tag auch Nehmerqualitäten bewiesen zeigte Helge Hessler als er zunächst einen unabsichtlichen Tritt in die Familienplanung nahm und anschließen noch Lukas Bauer das 30ste Tor von der Hand stibitze um sich den Wurf selber zu nehmen (danke auch im Namen von Lukas Bauer).
 
In den letzten 10 Minuten plätscherte das Spiel noch vor sich hin sodass am Ende ein auch in dieser Höhe verdienter 36:18 Sieg zu Buche der Gastgeber stand.
 
Trainer Steinert zeigte sich mit der Leistung des Teams zufrieden, vor allem mit dem Einsatz und der „Geschlossenheit“ mit der sich der TV Mainzlar präsentierte. „Vor allem nach den schweren letzten Wochen.“
 
Allerdings sollte man nach diesem Sieg nicht in Größenwahn verfallen. Ohne der MSG Linden zu nahe treten zu wollen muss man sagen dass die Gäste mit Sicherheit zu den Top-Abstiegskandidaten in dieser  Saison zählen. Jetzt heißt es aber für die 2.Männer, sich wieder einen Schritt nach vorne zu entwickeln und sich im nächsten Spiel noch stärker zu präsentieren.
 
Durch diesen Sieg stehen die Mainzlarer nun auf Rang neun mit sechs Punkten Abstand auf den ersten Abstiegsplatz. Am nächsten Samstag gastiert man in Vollnkirchen die am vergangenen Wochenende mit 26:27 im Derby gegen die SG Rechtenbach gewannen.

        

 

 

 

 

 

 

 

 

 
 
   

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