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Frauen Bundesliga

Pressemeldung des TV Mainzlar: 02.08.2004

TV Mainzlar präsentiert sein Bundesliga Team in den Licher Hardtbergstuben der Presse.
Die Verantwortlichen des TV Mainzlar präsentierten heute in den Räumen des Sponsors, der Licher Privatbrauerei, das Team für die neue Bundesligasaison. Manager Bernd Bierau und Abteilungsleiter Berndt Dugall ist es gelungen, mit 7 Neuverpflichtungen eine international besetzte Mannschaft zu bilden, wobei auch der Rücktritt vom Rücktritt der bisherigen Topspielerin Monika Ludmilova feststeht. Neben Dorthe Wiedenhöft Naß, Peggy Treek, Kerstin Grölz und Ina Krtschil aus dem letztjährigen Kader, kommen folgende Spielerinnen in der neuen Runde zum Einsatz:
Im Tor Kitty Matyas (HUN) und als Rückraumspielerin Kornélia Báboi (HUN), beide von Spartakus Budapest, mit Tatyana Khlimankova (BLR) vom 1. FC Nürnberg wurde eine weitere ligaerfahrene Spielerin gewonnen. Auf den Außenpositionen sollen Dana Kläring von THC Erfurt, Andrijana Atanasoska (MZD) von TUT-KOM Brend Prilep, Elfa Björk Hreggvitsdottir (ISL) aus Reykjavik sowie Anna Psatha (GRE) vom VfL Oldenburg für die Tore sorgen. Anna Psatha steht dem neuen Trainer Norbert Gwiozda noch nicht zur Verfügung, da sie mit ihrem Nationalmannschafts-Team an den olympischen Spielen in ihrem Heimatland teilnimmt. Gwoizda ist im heimischen Raum als früherer Trainer von Grün Weiß Frankfurt und Bayer Leverkusen bekannt und wird durch Elena Grölz (Leonte) als Co-Trainerin unterstützt.
Als Ziel für die Vorrunde wurde von der Mannschaftsleitung ein Platz besser  als 7 vorgegeben.
Den ersten öffentlichen Auftritt auf der Spielfläche hat das Team beim Turnier des VfL Oldenburg am Wochenende 21./22. August 2004.

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HBVF

03.08.2004   10:30 Uhr 


Norbert Gwiozda neuer Trainer beim TV Mainzlar

In den Räumen der Licher Brauerei stellte Bernd Bierau, Geschäftsführer der neu gegründeteten Staufenberg Mainzlarer Handball GmbH, am Montag neben dem neuen Trainer auch das fast vollständig neuformierte Bundesligateam vor. Zunächst konnte aber verkündet werden, dass die Zusammenarbeit mit der Licher Privatbrauerei um drei Jahre verlängert wurde. Licher möchte damit ein Zeichen setzen und eine verläßliche Sicherheit für den Spitzensport und den letzten verbliebenen Frauenhandball-bundesligisten in der Region geben.



Tatyana Khlimankova bleibt der Liga erhalten


Sandra Pleines
und Laszlo Pincesi

Bierau führte nochmals aus, dass es lange auf der Kippe stand, ob es weiterhin Frauenhandball in Mainzlar zu sehen geben würde. Doch es gab so viele positive Signale, von den Spielerinnen, die bleiben wollten, von den Zuschauern, von allen Beteiligten, so dass man sich zum Weitermachen entschloss. Es sei jedoch klar, dass man einen Neuanfang machen müsste und mit der neu gegründeten Handball-GmbH seien nun die Rahmenbedingungen dafür geschaffen worden. Nachdem nun endlich alle Verträge unter Dach und Fach gebracht wurden, kann heute nun endlich die neue Mannschaft vorgestellt werden.

Neuer hauptamtlicher Trainer ist seit heute Norbert Gwiozda. Der 52-jährige Diplomsportlehrer war bereits bei einigen renomierten Frauenhandballclubs, unter anderem Bayer Leverkusen, Schwarz-Weiß Wiesbaden und Grün-Weiß Frankfurt tätig. Zuletzt war Gwiozda Trainer im Norden beim Frauen-Zweitligisten DSC Oldenburg. Der neue Coach muss sich jetzt schnell ein Bild von seinen neuen Schützlingen machen und sieht sein vorrangiges Ziel darin, aus den Einzelspielerinnen eine Mannschaft zu formen. "Es wird nicht einfach, aber ich denke, wir werden eine starke Mannschaft in der 1. Liga präsentieren können."

Ein hochkarätiger Neuzugang ist Rückraumspielerin Tatyana Khlimankova. Die weißrussische Nationalspielerin war zuvor beim 1.FC Nürnberg tätig und ist heute nach 24-stündiger Zugfahrt aus Minsk in Gießen eingetroffen. Aus der Frauenbundesliga bekannt ist auch Kreisläuferin Anna Psatha. Die griechische Nationalspielerin spielte vergangene Saison beim VfL Oldenburg und befindet sich derzeit mit ihrer Nationalmannschaft in Athen zur Olympiavorbereitung. Die Stammtorhüterin Dorte Wiedenhöft-Naß erhält Unterstützung von der 26-jährigen Ungarin Kitti Matyas von Spartakus Budapest. Vom gleichen Verein kommt Kornelia Baboi (33). Baboi ist eine spielstarke Rückraummittespielerin. Auf den Außenpositionen wird das Team verstärkt durch die junge mazedonische Nationalspielerin Andrijana Atanasoska sowie Dana Kläring (27), vorher Hessen Hersfeld und THC Erfurt. Last but not least schloss sich die Isländerin Elfa Björk Hreggvitsdottir (20) den Staufenberginnen an. Sie begleitet ihren Freund Einar Holgerson nach Deutschland, der beim TV Großwallstadt spielen wird.


Die Neuen v.l.: Adrijana Atanasoska, Kitta Matyas, Dana Kläring, Kornelia Baboi, Elfa Björk Hreggvitsdottir und Trainer Norbert Gwiozda (Foto: Pleines)

"Einen Rücktritt vom Rücktritt" (Bierau) erklärte Monika Ludmilova und stellt sich weiterhin in den Dienst der Mannschaft. Allerdings nur als Notnagel und mit deutlich verminderten Trainingspensum. Zu den verbleibenden Spielerinnen Kerstin Grölz, Ina Kritschil und Peggy Treek gesellt sich noch eine berühmte Co-Trainerin aus dem eigenen Verein: Elena Leonte-Grölz, ehemalige Weltklassespielerin, leitete in den letzten Wochen das Training und wird Norbert Gwiozda künftig unterstützen.

Der TV Mainzlar wird einige Heimspiele in der Giessener Sporthalle Ost austragen, die restlichen Spiele finden wie gewohnt in der Clemens-Brentano-Halle in Lollar statt.

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Gießener Allgemeine

Lokalsport vom 03.08.2004

 
Handball: Sieben auf einen Streich beim TV 05 Mainzlar
Der Frauenhandball-Bundesligist TV 05 Mainzlar hofft auf eine bessere Zukunft im deutschen Oberhaus. Gründe dafür gibt es mehrere. Zum einen wurde die Sponsoren-Partnerschaft mit der Licher Privatbrauerei zum ersten Mal seit ihrem achtjährigem Bestehen ausgedehnt, verbessert und auf drei Jahre festgeschrieben. Zum anderen waren die Verantwortlichen auf dem Transfermarkt überaus aktiv und konnten neben dem neuen Trainer Norbert Gwiozda gleich sieben neue internationale Spielerinnen präsentieren. Neu beim TV 05 Mainzlar ist die Griechin Anna Psatha. Die Kreisläuferin kommt vom VfL Oldenburg und bereitet sich derzeit mit ihrer Nationalmannschaft auf die Olympischen Spiele vor. Ebenfalls in der Liga bekannt ist die Weißrussin Tatjana Klimankova. Sie spielte zuletzt beim 1. FC Nürnberg, weilte aber schon einige Zeit in ihrer Heimatstadt Minsk, wo sie von Monika Ludmilova wieder »ausgegraben« wurde und sofort zu einem erneuten Engagement in Deutschland bereit war. Dritter Zugang ist Außenspielerin Dana Kläring vom THC Erfurt. Sie war nach langen Jahren bei der SG Hessen Hersfeld in die 2. Bundesliga abgetaucht und will in Mainzklar wieder angreifen. Daneben gehören noch vier in Deutschland weitgehend unbekannte Handballerinnen zum neuen Team. Torfrau Kitti Matyas kam zusammen mit Spielmacherin Cornelia Baboi von Spartakus Budapest. Beide möchten sich in einem fremden Land beweisen. Die Außenpositionen werden in der nächsten Spielzeit neben Kläring zwei Youngster einnehmen. Mit der 20-jährigen mazedonischen Nationalspielerin Andrijana Atanasoska kam ein großes Talent von Brand Prilep nach Mittelhessen. Dem will die ebenfalls erst 20-jährige Isländerin Elfa Björk Hreggvitsdottir nicht nachstehen. Sie spielte zuletzt bei Valur Rejkjavik.
 

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Gießener Anzeiger

03.08.2004

 
TV Mainzlar geht mit Norbert Gwiozda in neue Saison

Auch Elena Grölz im Trainerstab des Frauen-Bundesligisten - Neue Spielerinnen vorgestellt

Michael SchmittLICH. Dass es weitergehen würde beim TV Mainzlar stand bereits seit Mai fest. Mit welchen Spielerinnen und welchem Trainer allerdings, dieses Geheimnis lüfteten die Verantwortlichen des letzten heimischen Frauenhandball-Bundesligisten erst gestern in den Räumen des Hauptsponsors, der Licher Privatbrauerei. Das Trainer-Zepter in der kommenden Saison werden Norbert Gwiozda und die frühere Mainzlarer Nationalspielerin Elena (Leonte) Grölz übernehmen. Gwiozda, der unter anderem Grün-Weiß Frankfurt und Bayer Leverkusen in der Frauen-Bundesliga trainierte, kommt vom Nord-Zweitligisten DSC Oldenburg und arbeitete bereits im heimischen Raum beim TV Ortenberg in der Zweiten Liga.
Aber nicht nur die Trainerstühle sind somit ausgefüllt, auch der nach der vergangenen Saison auf lediglich vier verbliebene Spielerinnen geschrumpfte Mannschaftskader wurde ordentlich aufgepäppelt. Insgesamt stellte Mainzlars Verantwortlicher, Bernd Bierau, sieben Neuzugänge vor: Kitti Matyas (Ungarn/Tor), Kornelia Baboi (Ungarn/Rückraum), Tatyana Khlimankova (1. FC Nürnberg/Rückraum), Dana Kläring (THC Erfurt/Außen), Andrijana Atanasoska (Mazedonien/Außen), Elfa Björk Hreggvitsdottir (Island/Außen), Anna Psatha (Griechenland/Kreis) heißen die Neuen. Besonders Tatyana Khlimankova dürfte hierbei die in der vergangenen Saison aufgetretenen Rückraum-Probleme lösen helfen. Insgesamt stehen somit elf Spielerinnen im Mainzlarer Aufgebot. Über den Rücktritt vom Rücktritt von Ausnahmespielerin Monika Ludmilova indes herrschte unterschiedliche Auffassung. Während Bierau und Gwiozda durchblicken ließen, dass sie mit einem Engagement der Torjägerin rechnen, betonte "Molli", dass sie nur im äußersten Notfall zur Verfügung stehe. Ob mit oder ohne die mehrmalige Torschützenkönigin dürfte entscheidenen Einfluss auf das Saisonziel nehmen. "Realistisch gesehen ist alles möglich", so Bierau und nahm dabei die Play-Offs ins Visier. Erfolgreicher Handball ist umso mehr gefordert, da der letzte heimische Frauen-Bundesligist für zunächst sechs Spiele in die Gießener Sporthalle Ost umziehen wird und auch weiter nach Hüttenberg ausweichen möchte. "In eine größere Halle umzuziehen ist für unsere Zuschauer wichtig, allerdings ist es nicht einfach", stellte Bierau klar und verwies auf die starke Hallenbelegung durch die anderen Bundesliga-Teams. Eine weitere Neuerung beim TVM bedeutet die Installation der Staufenberg-Mainzlarer Handball-GmbH, die sich in Zukunft allein den Belangen des Bundesliga-Teams widmen wird und der Bierau als Geschäftsführer vorsteht.

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Diese Seite wurde zuletzt am 03.08.2004 aktualisiert